Liebe Kolleg*innen, liebe Studierende,
am 26. September gehen wir gemeinsam für den Sozialstaat auf die Straße. Teile diesen Aufruf und bring deine Kolleg*innen mit!
Die Bundesregierung greift den Sozialstaat an. Sie kürzt bei Rentner*innen, Erwerbslose und Familien und greift die Rechte von Beschäftigten an.
Gleichzeitig können sich Multimillionäre und Milliardäre aus der Verantwortung ziehen.
Das lassen wir uns nicht gefallen! In ganz Deutschland gehen Menschen dagegen auf die Straße! Bist Du mit dabei?
HART ERARBEITET! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.
📅 Samstag, 26. September 2026
🕛 Start: 12:00 Uhr
📍 Treffpunkt: IG Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, Berlin-Kreuzberg
Die Demo lebt davon, dass wir viele sind. Schicke diesen Aufruf jetzt direkt an drei Personen, die mit dir zur Kundgebung kommen:
Immer wieder wird uns erzählt, wir seien faul, müssten länger arbeiten und flexibler sein. Gleichzeitig werden unsere Arbeitsrechte aufgeweicht und die Kosten für Gesundheit und Pflege werden auf uns abgewälzt.
Wer krank wird, soll draufzahlen. Wir sollen später in Rente gehen, und das Rentenniveau soll an die Börse gekoppelt werden. Kolleginnen und Kollegen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sehen sich Angriffen auf ihre Tarifverträge ausgesetzt.
Wer arbeitslos wird, soll jeden noch so schlecht bezahlten Job annehmen – oder es drohen Kürzungen. Für die Bundesbehörden ist ein pauschaler Stellenabbau von 8% angekündigt, was die Handlungsfähigkeit des Staates weiter schwächen wird.
Hinzu kommen Kürzungen beim Wohngeld und Einsparungen in der Jugend- und Familienhilfe. Das Elterngeld soll gekürzt werden, obwohl wir seit Jahren einen Rückgang der Geburtenraten erleben.
Das Geld ist da. Es ist nur falsch verteilt.
Während bei Kranken, Pflegebedürftigen und Erwerbslosen gekürzt uns Arbeitsrechte beschnitten werden, lässt die Bundesregierung zu dass Milliardäre und Multimillionäre seit Jahren nicht ihren fairen Anteil zahlen.
Wir gehen auf die Straße für:
✊ Wirtschaftliche Gerechtigkeit – Superreiche endlich gerecht besteuern, damit wir unser Gemeinwesen gerecht finanzieren können.
✊ Menschliche Würde & Respekt –Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Renten müssen auch im Alter zum Leben reichen. Wir brauchen eine solidarische Daseinfürsorge, die Sicherheit für alle garantiert und niemanden zurücklässt.
Am 26. September zeigen wir, dass die aktuelle Politik sich gegen die Mehrheit in diesem Land richtet. An diesem Tag muss deutlich werden, dass die Bundesregierung diesen Kürzungskurs nicht fortsetzen darf.
Weitere Informationen – ver.di:
https://www.verdi.de/stabilbleiben-sozialgestalten/rette-uns-den-sozialstaat
Weitere Informationen – DGB:
https://berlin-brandenburg.dgb.de/hartverdient
